Über unsere Kultur: Malte Hast

Vom ambitionierten Praktikanten zum erfahrenen Berater

Wie begegnet man neuen Herausforderungen? Für Malte Hast, Senior Consultant bei Siemens Management Consulting, gibt’s da nur eine Antwort: sie gezielt angehen! Auch wenn das heißt, mit nur wenigen Wochen Vorlauf nach Indien umzuziehen, in das Thema selbstfahrende Autos einzutauchen oder mit dem Senior Management von Siemens die Entwicklung des Energiemarktes der Zukunft zu diskutieren.

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Maltes Zeit bei SMC war von Anfang an eine aufregende Reise. Den Startpunkt bildete ein Praktikum während seines Master-Studiums an der HHL Leipzig. “An unserer Uni war SMC sehr stark im Recruiting, daher wusste ich schon einiges über das Unternehmen und hatte auch bereits ein paar SMC-Berater persönlich kennengelernt”, erinnert er sich.

 

Sein Praktikum führte Malte nach Österreich. “Das war ein intensives Restrukturierungsprojekt”, erzählt er. “Unsere Ziele waren ambitioniert und wir mussten sie in kurzer Zeit erreichen. Wir haben als Team sehr eng zusammengearbeitet, das hat uns stark zusammengeschweißt.” Sein Fazit: “Es war eine beeindruckende Erfahrung – ich war ja Praktikant, aber es hat sich überhaupt nicht so angefühlt. Ich war voll ins Team integriert und hatte eine Menge Verantwortung.”

 

Mit seinem Einsatz und Teamgeist hinterließ Malte einen bleibenden Eindruck: Am letzten Tag seines Praktikums erhielt er ein Angebot von SMC zum Festeinstieg. Zuvor musste er allerdings noch sein Studium abschließen – und eine Reise hatte er auch schon geplant: sechs Monate Südostasien und Südamerika. “Aber das war zum Glück kein Problem, SMC war da wirklich flexibel”, sagt Malte. “Ich konnte meinen Abschluss an der Uni machen und meine Reise genießen – und das mit dem Wissen, dass zuhause ein großartiger Job auf mich wartet. Das war wirklich toll.”

 

Zurück in Deutschland zog Malte nach München, wo SMC seinen Hauptsitz hat. “Die Zeit war aufregend”, erinnert er sich. Während seines ersten Projekts arbeitete er mit dem Senior Management an konzernweiten Strategie-Themen. Als nächstes bekam er Einblicke in den Fertigungsprozess in einer Siemens-Fabrik. “Ich fand es spannend zu sehen, wie Produkte entwickelt und produziert werden und wie die einzelnen Fertigungsschritte ineinandergreifen”, sagt Malte rückblickend. “Ich habe unter anderem mit dem Fertigungsleiter der Fabrik diskutiert, wie die Durchlaufzeiten bestimmter Fertigungsschritte gesenkt werden können.” Strategische und operative Projekte sind zwei unterschiedliche Welten. “Beide zu kennen und zu verstehen, bringt einen weiter.”

 

Unser Ansatz in der Projektarbeit ist immer „volle Power“. Die Lernkurve ist dadurch unglaublich steil, das kann man vermutlich mit nichts außerhalb der Beratung vergleichen.

Malte Hast


Pulsierendes Leben in Indien

 

Wenig später ergab sich für Malte die Chance, vier Monate in Indien zu verbringen. “Mein Mentor hat mir von einem Auftrag in Mumbai erzählt und mich gefragt, ob ich Interesse hätte. Ich habe natürlich Ja gesagt.” Zu dem Zeitpunkt waren es jedoch nur noch drei Wochen bis zum Projektstart: “Viel Zeit zur Vorbereitung blieb mir nicht”, erinnert er sich. Das Leben in Indien war das Abenteuer aber wert: “Es ist in so vielerlei Hinsicht anders als in Deutschland. Ich bin in der Trockenzeit angekommen, es war unglaublich heiß, um die 40 Grad.” Dann kam der Monsun – es wurde kühler und regnete heftig. “Die Straßen waren fast jeden Tag überflutet.” Auch in der Arbeitskultur gab es Unterschiede: “Die Menschen sind sehr wertschätzend und ich habe erlebt, dass man Erfolge viel ausgelassener feiert”, erzählt Malte. “ Sie gehen offen und vertraut miteinander um – persönliche Kontakte werden sehr gewürdigt und gut gepflegt.

 

Aktuell beschäftigt sich Malte viel mit zukunftsweisenden Themen wie autonomem Fahren oder der Energieversorgung der Zukunft. “Wie sieht der Energiemarkt in 10, 20, 30 Jahren aus? Wie stark werden wir uns noch auf zentrale Großkraftwerke verlassen? Werden die meisten Haushalte Solarzellen auf dem eigenen Dach haben?” Solchen Fragen widmet sich Malte tagtäglich. “Das ist echt spannend. Es ist nicht selbstverständlich, nach so kurzer Zeit im Berufsleben bereits die Möglichkeit zu haben, ein Unternehmen wie Siemens mitzugestalten.”

 

Und: Die Themen beeinflussen ja nicht nur das Unternehmen, sondern sie gehen viel weiter: “Wenn sich ein internationaler Konzern wie Siemens dafür einsetzt, die Energieversorgung der Zukunft deutlich umweltfreundlicher zu gestalten, kann das einen großen Einfluss auf die Gesellschaft haben. Das ist das Tolle an meinem Beruf”, sagt Malte. Seine Arbeit bringt entsprechend viel Verantwortung – und Verantwortungsbewusstsein – mit sich. “Als Berater müssen wir vertrauenswürdig, gewissenhaft und präzise sein.” Natürlich kann auch er nicht die Zukunft vorhersagen, weiß Malte: “Aber wir können unsere Entscheidungen auch nicht von Ergebnissen ableiten, denen wir uns nur zu 70 Prozent sicher sind.” 

 

Es ist nicht selbstverständlich, nach so kurzer Zeit im Berufsleben bereits die Möglichkeit zu haben, ein Unternehmen wie Siemens mitzugestalten.

Malte Hast


Unser Ansatz in der Projektarbeit ist immer „volle Power“

 

Beratungsprojekte bei SMC erfordern eine schnelle Auffassungsgabe und Neugier – denn es gilt, sich rasch in komplexe und oft unbekannte Themen einzuarbeiten. “Wir stehen in engem Austausch mit Experten verschiedenster Bereiche, mit Wissenschaftlern und Think Tanks”, sagt Malte. Berater bei SMC können auf ein großes Netzwerk zurückgreifen und so sehr schnell Diskussionen, Interviews und Workshops in Gang bringen. “Wenn ich mir über selbstfahrende Autos alles selbst beibringen müsste, würde das sicher ein Jahr dauern. Hier schaffe ich das in wenigen Wochen, da ich Zugang habe zu den unterschiedlichsten, erstklassigen Ressourcen”, erklärt er. “Unser Ansatz in der Projektarbeit ist immer „volle Power“. Die Lernkurve ist dadurch unglaublich steil, das kann man vermutlich mit nichts außerhalb der Beratung vergleichen.”

 

Als Berater ist er häufig mit Dingen konfrontiert, mit denen er sich zunächst einmal nicht gut auskennt, erzählt Malte: “Es ist Teil meines Jobs, dass ich mich da schnell einarbeite.” Und er ergänzt: “Um die Herausforderungen zu meistern, die auf dem persönlichen Karriereweg auf einen warten, gibt es wahrscheinlich nichts Besseres, als in diesem Bereich gearbeitet zu haben.”

 

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